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Bewerber-A!B!C 22. Mitarbeitergespräche, Bewerbung on-the-job

Die Mitarbeitergespräche habe ich in der letzten Folge vor der Sommerpause schon kurz angesprochen. Es gibt den Jour-Fixe, das regelmäßige Mitarbeiterbeurteilungsgespräch und die außerordentlichen Mitarbeitergespräche.

Der Jour-Fixe ist ein Termin zur Abstimmung der operativen Arbeiten im kurzfristigen Zeitrahmen, meist eine Woche davor sowie die kommende Woche. Manchmal ist dieser Termin auch im 14 tägigen oder Monatsrhythmus.

Sind Sie Führungskraft haben Sie meistens einen Termin mit Ihrem Vorgesetzten, einen Termin mit Ihrem Vorgesetzten und Ihren direkten Kollegen auf einer Ebene zusammen sowie mit Ihren Mitarbeitern alleine und einzeln. Sie sollten vorab über Ihre Themen informieren und die einzelnen Treffen so kurz wie möglich halten und nur relevante Dinge besprechen. Nichts ist schlimmer, wie ein Abteilungstermin mit allen, in dem dann klein/klein Punkte besprochen werden, die den größten Teil der Gruppe nicht betreffen.

Die Ergebnisse sollten für alle Beteiligten zugänglichen Ort in Form eines reinen Ergebnisprotokolls abgelegt und einsehbar sein.

Das regelmäßige Mitarbeiterbeurteilungsgespräch findet bei den meisten Unternehmen einmal im Jahr statt und wird oft auch mit einer ‚Gehaltsrunde‘ verknüpft. Es gibt einige Unternehmen, bei denen es quartalweise oder halbjährlich stattfindet, Andere Unternehmen verzichten völlig darauf und nutzen andere Feedback Formen.

Hier wird der vorangegangene Zeitraum betrachtet. Was wurde vereinbart, was wurde erreicht, wo gibt es Verbesserungs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten. Nicht alle Unternehmen nutzen schon die Form, in der auch der Mitarbeiter seinen Vorgesetzten beurteilen kann, in der Regel gibt es aber immer eine Möglichkeit, dass auch Sie Ihr Feedback einbringen.

Die Beurteilung selber fällt in Prosaform aus oder es wird anhand einer Liste die für das jeweilige Unternehmen wichtigen Punkte beurteilt. Auch bei der Form der Beurteilung (Schulnoten oder andere Systeme) gibt es keine allgemeingültigen Vorgaben. Richtig interessant wird es auch erst ab der zweiten Beurteilung, die dann auf der ersten aufbaut und ab der Veränderungsprozesse sichtbar werden. Nehmen Sie sich die Zeit sich Ihre Beurteilung von Ihrem Vorgesetzten erläutern zu lassen und versuchen Sie das Beurteilungssystem, welches sehr individuell sein kann, zu verstehen. Es gibt hier zahlreiche Stolperfallen. Oft wird zum Ende des Gesprächs eine Vereinbarung getroffen, die Verbesserungen des Mitarbeiters in einzelnen Punkten und/oder Weiterbildungsmöglichkeiten vorsieht.

Die ‚Bewerbung-on-the-job‘ ist eine Bewerbung im eignen Haus auf eine ausgeschrieben Stelle. Aus meiner Sicht wird da noch zu wenig von Gebrauch gemacht, oft traut man den eignen Mitarbeitern nicht so viel zu, wie die zu leisten gewillt sind. Auch sollten Sie vorsichtig sein und Ihre ‚Bewerbungsabsicht‘ mit ihrem jetzigen Abteilungsleiter oder zu mindestens der Personalabteilung mal vorher zu besprechen. Ein Fehlversuch hinterlässt auch bei Ihrem jetzigen Vorgesetzten einen gewissen faden Geschmack. „Der wollte ja weg, warum soll ich den jetzt noch intern befördern?“ mag dabei der eine oder andere denken. Ansonsten ist diese Art der Bewerbung sehr gut geeignet die eigenen Mitarbeiter weiter zu entwickeln und Perspektiven zu bieten. Kaum ein externer Bewerber wird das Unternehmen und die Kollegen schon so gut kennen, wie der eigene Mitarbeiter. Nicht zu unterschätzen ist die Situation, in der aus einem Kollegen ein Vorgesetzter wird. Beide Seiten müssen sich erst in der neuen Rolle einfinden. Ein gewisser Neidfaktor ist kaum zu vermeiden, der neue Chef sollte seinen alten Kollegen auch nicht zu ‚großkopfert‘ gegenüber auftreten.

Noch Fragen zu den Mitarbeitergesprächen oder der ‚Bewerbung-on-the-job‘? Bitte melden Sie sich bei mir. Weitere Fragen beantworte ich gerne auf Zuschrift und nehme diese gegebenenfalls auch anonymisiert hier auf. Ihre Fragen können Sie mir per Email an christof.wirtz@abc.jetzt zu senden. Alle Daten werden vertraulich behandelt. Bis nächste Woche, wenn es um die Absage und die Kündigung geht.

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Bewerber A!B!C 21. Der erste Tag, die Probezeit

In der Regel vergehen zwischen 14 Tage und 6 Monate, bis nach der Vertragsunterschrift der erste Arbeitstag beim neuen Arbeitgeber ansteht.

Nutzen Sie diese Zeit!

Verbessern Sie Ihre Sprachkenntnisse, erweitern Sie Ihre Fähigkeiten, bereiten Sie sich auf neue fachliche Inhalte vor, bevor es losgeht. Wenn Sie im Rahmen von Veranstaltungen, Messen oder Firmenfeiern die neuen Kollegen kennen lernen können, nutzen Sie auch diese Chance.

Versuchen Sie Abstand zu Ihrem alten Arbeitgeber zu finden. Nehmen Sie sich bitte vor, nicht den ersten Tag mit dem „Also bei uns haben wir das anders gemacht.“ anzufangen.

„Bei uns“ ist ab jetzt ihr neuer Arbeitgeber! Nehmen Sie sich Zeit und lernen Sie Kollegen, Prozesse und fachliche Anforderungen gründlich kennen. Seien Sie behutsam mit den neuen Kollegen. Nicht jeder, der freundlich zu Ihnen ist, bleibt es und nicht alle, die eher kurz angebunden wirken, sind gegen Sie. Natürlich sind die meisten, die zu Ihnen freundlich sind, im weiteren Verlauf freundlich. Geben Sie sich nicht zu zugeknöpft und nicht zu offen. Das ‚Du‘ am ersten Tag sollte vorsichtig angebracht werden und am besten nicht von Ihnen, sondern vom neuen Kollegen kommen.

Nicht nur auf Weihnachts- und sonstigen Betriebsfeiern ist der Genuss von Alkohol ein zweiseitiges Schwert. Lieber zurückhaltend, als zu viel und voll. Das gilt schon für die ersten geselligen Abende mit Ihren neuen Kollegen zum ‚Feierabendbier‘.

Hat Ihr neuer Arbeitgeber ein ‚Patensystem‘? Wenn nein, suchen Sie sich einen erfahrenen Kollegen, der Ihnen sympathisch erscheint und versuchen Sie, mit ihm die ersten Tage und Wochen im Kontakt zu bleiben. Es gibt überall unausgesprochene Gesetze, was das Miteinander und das Untereinander angeht.

Die Kaffeeküche kann ein guter Ort für Kontakte sein, ebenso das mittägliche gemeinsame Essen. Egal, ob in der Kantine oder im Imbiss nebenan. Wird gemeinsam eine Pizza bestellt, können Sie hier Kontakte knüpfen und ins Gespräch kommen.

Genauso wichtig ist für Sie die Einarbeitungszeit in neue Technologien. Eventuell haben Sie hier die Gelegenheit, mit weiteren neuen Kollegen Gemeinsamkeiten zu entdecken oder erfahrenere Kollegen bei der Schulung zu beobachten.

Halten Sie engen Kontakt zu Ihrer Führungskraft. Berichten Sie von Ihren ersten Eindrücken und warten Sie mit Verbesserungsvorschlägen ab, bis Sie ein paar Wochen dort gearbeitet haben und angekommen sind.

Sinnvoll ist es, einen Jour-Fixe mit Ihrem Vorgesetzten zu vereinbaren. Ein festes Datum, an dem in einer halben Stunde die letzte Woche und die kommende Woche besprochen werden.

Irgendwann zum Ende der Probezeit sollte es ein etwas längeres und ausführlicheres Feedbackgespräch mit Ihrem Vorgesetzten geben, das später in ein jährliches bis quartalweises Mitarbeitergespräch mündet.

Was ist, wenn Sie gleich zu Anfang Probleme entdecken, die Kommunikation nicht stimmt oder ähnliches? Fragen Sie sich erst mal, ob es ein Missverständnis sein könnte. Nehmen Sie Kontakt zu Ihrem Personalberater (falls Sie vermittelt wurden) auf. Auch dieser kann Ihnen bestimmt weiterhelfen. Sprechen Sie Unklarheiten offen an und fordern Sie Feedback vom neuen Chef und den neuen Kollegen ein. Aber bitte nicht zweimal am Tag!

Eine Kündigung in der Probezeit ist in jedem Fall zu vermeiden und darf nur die absolute Notbremse sein. Auch wenn Sie kündigen, bleibt bei der Kündigung während der Probezeit viel bei Ihnen hängen, was in der Folge Ihren Lebenslauf ‚belastet‘. Sie haben in Bewerbungssituationen der folgenden Jahre immer wieder diese Kündigung zu erläutern.

Noch Fragen zum ersten Tag und der Probezeit? Bitte melden Sie sich bei mir. Weitere Fragen beantworte ich gerne auf Zuschrift und nehme diese gegebenenfalls auch anonymisiert hier auf. Ihre Fragen können Sie mir per Email an christof.wirtz@abcgroup.de zu senden. Alle Daten werden vertraulich behandelt.

Das Team vom Bewerber A!B!C geht in die Sommerpause. Im September melden wir uns wieder und bedanken uns ganz herzlich für mittlerweile weit über 2.000 Leserinnen und Leser unseres Blogs. Auf Facebook, LinkedIn und WordPress. Ab sofort sind wir auch auf www.bewerber-abc.de erreichbar.

Bis in 8 Wochen, wenn es um Mitarbeitergespräche und die ‚Bewerbung-on-the-job‘ geht. Wir freuen uns auf Ihre Fragen.

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#Probezeit #Bewerbung #BewerberA!B!C #bewerberabc #bewerber-abc

 

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Bewerber A!B!C 20. Die Vertragsverhandlung

Es ist soweit. Alles lief gut, beide Seiten sind zufrieden und Sie erhalten vor Ort, per Post oder per Email einen Vertragsentwurf vorgelegt.

Arbeiten sie diesen gut durch, notieren Sie sich Ihre Fragen oder markieren Besonderheiten. Sprechen Sie diesen ggf. mit einem Fachanwalt für Arbeitsrecht durch, wenn Ihnen rechtliche Aspekte unklar sind.

Handelt es sich um einen Konzern oder ein tarifgebundenes Unternehmen, besteht oft wenig Spielraum einzelnen § zu ändern. Sollte es sich um einen Dienstvertrag für Geschäftsführer handeln, ist eine Beratung mit einem entsprechenden Fachanwalt unerlässlich aus meiner Sicht.

Welche Punkte sind zu verhandeln? Gehalt, Vergünstigungen, Reisekosten, Firmenwagen, Handynutzung, private Internetnutzung, Arbeitszeiten, usw.

Auf keinen Fall sollten Sie versuchen Punkte aus den ersten Gesprächen, bei denen beide Seiten sich einig waren nachzuverhandeln. Wenn Sie sich auf einen Betrag für Ihr Gehalt festgelegt haben, sollte an dieser Stelle nicht nach einem höheren Gehalt gefragt werden.

Auch die Verhandlungen über KFZ-Marke und Ausstattung oder Laptop und Handy Marke gehören hier nicht hin. Es kann nach wie vor dazu führen, dass es nicht zu einem positiven Abschluss kommen wird.

Planen Sie Ihre Verhandlungsstrategie im Voraus und nicht erst im Gespräch! Sollten Sie zu einer Unterschrift gedrängt werden oder man verweigert Ihnen die übliche Bedenkzeit, ist es fraglich ob das das Richtige für Sie ist. „Eine Nacht drüber schlafen.“ Sollte auf jeden Fall drin sein.

Beim Starttermin wünschen sich viele Unternehmen, insbesondere bei langen Kündigungszeiten, dass Sie früher anfangen können. Am besten optionieren Sie das im Vertrag mit einem „Start zum 1.11. oder früher, in Abstimmung nach Kündigung beim jetzigen Arbeitgeber.“ Könnte z.B. eine Formulierung lauten. Auf jeden Fall kündigen Sie erst, wenn Ihr neuer Arbeitgeber den Vertrag verbindlich unterschrieben und Ihnen zugestellt hat.

Ziehen Sie für den neuen Job um? Evtl. ist es sinnvoll statt einem höheren Gehalt nach einer Unterstützung bei Wohnungssuche, Umzug oder einer befristeten, vom Arbeitgeber gestellten Unterkunft, zu bitten.

Eine weitere Verhandlung sollten Sie in jedem Fall mit berücksichtigen. Es ist Ihre Kündigung beim ‚alten‘ Arbeitgeber. Nicht selten habe ich erlebt, dass der Kandidat durch Verbesserungen dazu gelockt wurde nicht zu kündigen und zu bleiben. Was dann zur Folge hat, dass Sie Ihrem neuen Arbeitgeber ‚kündigen‘ müssen, bevor Sie dort angefangen haben. In einigen Fällen versuchen Arbeitgeber dieses zu verhindern bzw. zu erschweren, indem eine Kündigung vor Arbeitsantritt ausgeschlossen wird bzw. Pönalen für diesen Fall vereinbart werden. Bitte informieren Sie sich gründlich bei einem Fachanwalt für Arbeitsrecht, in welchem Umfang solche Vereinbarungen gültig sind.

Ich rate davon ab, mit dem neuen Vertrag eine Verbesserung beim alten Arbeitgeber zu erwirken. Es hatte einen Grund, weswegen Sie dort weg wollten. Sind alle diese Gründe auf einmal nicht mehr da? Nicht selten habe ich es erlebt, dass es nachher nicht besser wurde. Es war zwar etwas mehr Geld am Ende des Monats auf dem Konto, die Unzufriedenheit über die anderen Gründe, die zur Kündigung geführt haben, kamen wieder, blieben bestehen oder wurden gar schlimmer.

Haben Sie sich einmal entschieden, gehen Sie Ihren Weg weiter und verzagen Sie nicht nach vorne zu schauen. Es mag immer Ausnahmen geben, diese sind im Einzelfall sehr sorgfältig zu prüfen. Am allerbesten bevor Sie sich die Arbeit und Mühe machen sich zu bewerben und sich mit Ihrer Unterschrift für einen neuen Vertrag zu entscheiden.

Noch Fragen zu den Vertragsverhandlungen? Bitte melden Sie sich bei mir. Weitere Fragen beantworte ich gerne auf Zuschrift und nehme diese gegebenenfalls auch anonymisiert hier auf. Ihre Fragen können Sie mir per Email an christof.wirtz@abcgroup.de zu senden. Alle Daten werden vertraulich behandelt. Bis nächste Woche, wenn es um den ersten Tag im neuen Job und die Probezeit geht.

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#Arbeitsvertrag #Anstellungsvertrag #Bewerbung #Verhandlungsgespräch #Einstellungsgespräch

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Bewerber A!B!C 19. Probearbeiten

In einem Interview auf www.Wirtschaft-verstehen.de wurde ich im Mai gefragt „Wie normal sind Probearbeitstage?“

Meine Antwort: „Aus meiner Sicht noch nicht normal genug. Beide Seiten können sich viel intensiver und ungezwungener ‚beschnuppern‘ als in einem 2 x 1,5-stündigen Bewerbungsgespräch. Alle Unternehmen mit denen ich zusammenarbeite, die Schnuppertage anbieten, haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht.“

Es ist eine Investition von Zeit die beide Seiten einbringen, was auf ein starkes Interesse von beiden hindeutet, dass sie es ernst meinen und gewillt sind, den nächsten Schritt, die Einstellung, zu gehen.

Üblich ist eine Dauer von zwei bis acht Stunden. Mehrtägige Probearbeitszeiten halte ich nicht für sinnvoll, schließlich gibt es ja auch noch die Probezeit.

Neben den Probearbeiten im Unternehmen vor Ort, gibt es besonders im Bereich der Softwareentwicklung auch die Form, dass dem Bewerber eine Aufgabe gestellt wird, die innerhalb einer bestimmten Zeit fertig zu stellen und abzugeben ist. Meist sind es kleiner Programmieraufgaben oder Fehlersuchen. In einem vorgegeben Quellcode.

Während in der ‚offline‘ Variante lediglich ihr Können unter Beweis zu stellen ist, sind es beim dem Vor-Ort-Probearbeiten insbesondere auch die neuen Kollegen, die Sie kennen lernen können und die Sie kennen lernen. Passt er/sie ins Team, wie gibt er/sie sich und was hinterlässt er für einen Eindruck auf die Teamführung.

Sie können zudem einen Eindruck vom Umgang miteinander am neuen Arbeitsplatz kennen lernen und Ihren Wohlfühlfaktor bestimmen.

Die Stolperfallen gibt es auch hier. Wie sattelfest sind die von Ihnen in den vorhergehenden Gesprächen angegebenen fachlichen Kenntnisse denn in der Praxis. Handelt es sich um eine handwerkliche Aufgabe wird auch geprüft, wie gut Sie selbiges verstehen und anwenden können.

Fühlen Sie sich nicht zu sicher, dass alles klappt! Waren Sie in den ersten Begegnungen offen, freundlich und kommunikativ und zeigen jetzt ein anderes Bild oder wirken gar auf vermeintlich Untergebene geringschätzig, kann es auch nach einem Probearbeitstag für Sie zur Nichteinstellung führen.

Wichtig in Führungspositionen sind zudem die Eindrücke Ihrer zukünftigen Mitarbeiter und der Kollegen auf der gleichen Ebene. Hier muss die Chemie stimmen, allerdings sollten sich nicht zu kollegial sein. Achten Sie vor allem auf den Umgangston Ihrer ‚Ebene‘ auf die Mitarbeiter in den jeweiligen Abteilungen und Bereichen. Wie wird hier geführt, wie geht man miteinander um, wie läuft das Reporting. Es wird wahrscheinlich nicht genügend Zeit bleiben, um informelle Kanäle zu entdecken, das kommt dann eher in der Probezeit. Augen und Ohren offen halten, Fragen stellen und sich im direkten Anschluss Ihre Eindrücke notieren, ist sinnvoll.

Meist setzt man sich in der Entscheiderrunde am Ende des Probearbeitens zusammen, um Sie nach Ihren Eindrücken zu fragen. Bereiten Sie auch Ihrerseits Fragen für diesen abschließenden Teil vor.

Wenn alles passt und auf beiden Seiten keine Fragen offen bleiben, kommt es zu den Vertragsentwürfen und –verhandlungen. Es kann durchaus sein, dass im direkten Anschluss an das Probearbeiten mit Ihnen ein solcher Entwurf besprochen oder verhandelt wird.

Noch Fragen zum Probearbeiten? Bitte melden Sie sich bei mir. Weitere Fragen beantworte ich gerne auf Zuschrift und nehme diese gegebenenfalls auch anonymisiert hier auf. Ihre Fragen können Sie mir per Email an christof.wirtz@abcgroup.de zu senden. Alle Daten werden vertraulich behandelt. Bis nächste Woche, wenn es um die Vertragsverhandlungen geht.

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#Probearbeit #Bewerbung #Jobwechsel

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Bewerber A!B!C 18. Video-Interview

Das Video Interview ist eine Mischform aus Telefoninterview und persönlichem Gespräch und erfreut sich in letzter Zeit zunehmender Beliebtheit. Zu den im Telefonat ausgetauschten Informationen und der Wahrnehmung Ihrer Stimme kommen hier optische Informationen, beide Gesprächsteilnehmer können sich und einen Ausschnitt der Umgebung (Blickfeld hinter der Kamera) sehen.

Technische Vorrausetzungen werden im Vorfeld geklärt. Als Hardware benötigen Sie eine USB Kamera oder einen Laptop mit integrierter Kamera. Ob Skype oder andere Lösungen wie z.B. ein Einwahlportal zum Einsatz kommen entscheidet in der Regel der Einladende. Es ist von großem Vorteil, wenn sich, falls gefordert, einen kostenfreien Skype Account zulegen und das Ganze im Vorfeld mit einem Bekannten testen.

Sie sollten auch sehr gut auf ein aufgeräumtes und ordentliches Blickfeld achten. Ihr Gegenüber sieht nicht nur Sie, sondern auch Teile Ihrer Wohnung bzw. Ihres Zimmers. Es ist selbstverständlich, wie auch Ihr Schreibtisch gut aufgeräumt. Aschenbecher, leere Pizzaschachteln sowie überquellende Schreibtische vermitteln einen sehr schlechten Eindruck. Eine weiße Wand als Hintergrund ist nicht empfehlenswert, besser jedoch als ein unaufgeräumtes Regal. Auch sollten Sie auf die Buchtitel oder Bilder achten, die eventuell zu sehen sind.

Ihre Kleidung ist der Gesprächssituation angemessen, Ihre äußere Erscheinung gepflegt. Einige Leser werden diese Empfehlungen verwundern, da es sich um Selbstverständlichkeiten handelt. Allerdings habe ich aus eigenen und mir geschilderten Erlebnissen anderer im Bewerbungsprozess involvierten Menschen erlebt bzw. erfahren, dass einige Bewerber ungekämmt vor unordentlicher Kulisse teilweise im Schlabber T-Shirt ein Video-Interview geführt haben. So etwas disqualifiziert Sie nahezu sofort für alles Weitere.

Bitte messen Sie dem Video-Interview den gleichen Stellenwert wie einem persönlichen Gespräch bei. Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck!

Die Vorteile des Video-Interviews liegen auf der Hand. Der Interviewer sieht Ihre körperlichen Reaktionen und Ihre Gesichtsmimik. Gleichzeitig schafft das Video-Interview eine größere Nähe zwischen den Teilnehmern. Es ist nicht üblich, dass ein solches Interview aufgezeichnet wird. Ungefragt darf das auch nicht geschehen, Sie müssen einer Aufzeichnung sowie einer Weiterreichung an Dritte ausdrücklich zustimmen. Vereinzelt habe ich schon davon gehört, dass sich Bewerber initiativ per Video Botschaft bewerben, bzw. Unternehmen entsprechende Portale anbieten um den Bewerber dazu aufzufordern. Auch hier gelten die gleichen Bedingungen wie oben geschildert. Allerdings halte ich aus einem rein zeitlichen Aspekt für die Unternehmen nicht für sinnvoll. In bestimmten Branchen (Film, Fernsehen, Öffentlichkeitsarbeit) mag es durchaus häufiger vorkommen.

Der Ablauf gestaltet sich ähnlich wie bei Telefon-Interview oder persönlichem Gespräch.

Noch Fragen zum Video-Interview oder den damit verbundenen Besonderheiten? Bitte melden Sie sich bei mir. Weitere Fragen beantworte ich gerne auf Zuschrift und nehme diese gegebenenfalls auch anonymisiert hier auf. Ihre Fragen können Sie mir per Email an christof.wirtz@abcgroup.de zu senden. Alle Daten werden vertraulich behandelt. Bis nächste Woche, wenn es um das Probearbeiten geht.

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#Videointerview #Skypeinterview #Bewerbung #Jobwechsel

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Bewerber A!B!C 17. Weitere Gespräche, Auswahlverfahren

Das erste Gespräch verlief erfolgreich Nun werden Sie zu einem zweiten Gespräch eingeladen. Hervorragend! Sie sind Ihrem Ziel näher gekommen.

Sie fragen sich, wozu ein zweites Gespräch. Ich frage mich, warum so viele Zweitgespräche deutlich schlechter als sind als das Erstgespräch.

Ein Zweitgespräch dient oft dazu, den Kandidaten an einem anderen Tag erneut zu erleben. Gibt er sich genauso? Reagiert er trotz Informationen aus dem ersten Gespräch weiterhin so verschlossen? Ist er immer noch so aufgeregt?

Oft werden Sie im zweiten Gespräch auch einen anderen Teilnehmerkreis erleben. War es im ersten Gespräch die Personalabteilung, kommen Sie im zweiten Teil mit dem Vorgesetzten aus dem Fachbereich, evtl. dem Bereichsleiter oder dem Geschäftsführer zusammen. Einige Unternehmen kombinieren dieses Gespräch auch mit einem Kennenlernen der zukünftigen Kollegen. Assessmentcenter werde ich in einem Bericht in den nachfolgenden Wochen näher beleuchten.

Genau wie im ersten Gespräch gilt auch hier: Vorbereitung auf Fragen, die Ihnen gestellt werden und die Sie stellen wollen, ist Pflicht. In der Regel wird man Ihnen mitteilen, wer an dem Gespräch teilnimmt und wie lange es etwa dauern wird, ob es ein Gespräch mit vielen Teilnehmern ist oder ob es mehrere kurze Gespräche mit einzelnen Teilnehmern sein werden. Wenn nicht, fragen hilft!

Nachdem Sie wissen, wer am Gespräch teilnimmt und was auf Sie zukommt, überlegen Sie sich, was den Teilnehmern wichtig sein könnte. Was will man noch über Sie in Erfahrung bringen?

Größere Unternehmen haben auf deren Webseiten auch schon mal Leitfäden für den Bewerbungsprozess veröffentlicht. Bitte unbedingt lesen!

Es gibt, insbesondere bei Führungskräften, im Vertrieb und gelegentlich auch bei größeren Unternehmen sowie internationalen Konzernen oft auch ein drittes Gespräch. In einigen Fällen habe ich auch schon bis zu fünf Gesprächsrunden (für eine Führungskraft im Vertrieb eines internationalen Unternehmens) mit Flügen in die USA und das benachbarte Ausland erlebt.

Neben weiteren Kennenlerngesprächen kann es auch der Probearbeitstag im Unternehmen sein, der zeigen soll, wie Sie sich außerhalb des Bewerbungsgesprächs geben. In den Fällen, in denen ich als Personalvermittler auftrete, versuche ich meine Kandidaten so genau wie möglich vorzubereiten, um eine optimale Vorbereitung zu ermöglichen.

Noch Fragen zum Vorstellungsgespräch oder der damit verbundenen Aufgabe? Bitte melden Sie sich bei mir. Weitere Fragen beantworte ich gerne auf Zuschrift und nehme diese gegebenenfalls auch anonymisiert hier auf. Ihre Fragen können Sie mir per Email an christof.wirtz@abcgroup.de zu senden. Alle Daten werden vertraulich behandelt. Bis nächste Woche, wenn es um die Video-Interviews und ihre Besonderheiten geht.

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#Bewerbungsgespräch #Einstellungsgespräch #Bewerbung #Jobwechsel

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Bewerber A!B!C 16. Eigene Fragen des Bewerbers

Auch Sie müssen Fragen vorbereiten. Wer fragt der führt. Neben dem Punkt zum Ende des Gesprächs „Haben Sie noch Fragen?“ sollten Sie unbedingt im Verlauf des Gesprächs Fragen einbauen.

Ihre Fragen schreiben Sie am besten während der Vorbereitung auf das Gespräch auf ein Blatt Papier. Dieses lesen Sie sich am Tag vor und am Tag des Gesprächs noch einmal durch. Das Blatt sollten Sie während des Gesprächs oder am Ende nicht benutzen, um Ihre Fragen abzulesen.

Es gibt Fragen, die für alle Gespräche gleich oder zumindest ähnlich sind. Es sollten auch gezielte Fragen für das konkrete Gespräch und zum Unternehmen dabei sein.

Dies können Fragen zum fachlichen Schwerpunkt der Stelle, dem zukünftigen Team, dem Arbeitsplatz, den Vorgesetzten, dem Berichtsweg und evtl. auch zu speziellen Arbeitszeiten sowie gegebenenfalls zu tariflichen Besonderheiten sein.

Beispiele:

  • Wie groß ist das Team, in dem ich arbeite?
  • An wen berichte ich?
  • Wie sieht mein Arbeitsplatz aus?
  • Machen wir im Lauf der Bewerbung auch einen kurzen Firmenrundgang?
  • Welche spezielle Software kommt zum Einsatz?
  • Gibt es bei Ihnen regelmäßige Mitarbeitergespräche zur Leistungsbeurteilung?
  • Auf was legt mein Vorgesetzter besonders großen Wert?
  • Ist meine fachliche Führungskraft auch mein disziplinarischer Vorgesetzter?
  • Warum ist die Stelle neu zu besetzen?
  • Gab es mit meinen Vorgängern Schwierigkeiten? Wenn ja, welche?
  • Wie ist die Einarbeitungszeit bei Ihnen geregelt?
  • Welche Weiterbildungsmaßnahmen gibt es und wie werden diese unterstützt?
  • Ich bin ehrenamtlich als XY aktiv, ist das erlaubt, wird das unterstützt?
  • Welche Entscheidungsspielräume habe ich?
  • Haben Sie neben dem Vorgesetzten auch ein Patensystem für neue Mitarbeiter?
  • (Zum Ende des Gesprächs) Habe ich Sie überzeugt? (Insbesondere für Vertriebsmitarbeiter eine sehr wichtige Frage.) Wenn nein, warum nicht, was fehlt Ihnen noch?

Sollte Ihnen irgendetwas unklar sein oder sollten Sie etwas nicht verstanden haben, egal ob fachlich oder organisatorisch, fragen Sie nach! Ihre Fragen zeigen, wie sehr Sie an der Stelle interessiert sind. Wer nicht fragt und sagt „Ich haben keine Fragen.“ wirkt auf den anderen desinteressiert, oberflächlich oder überheblich. Sie können nicht alles wissen.

Es gibt auch Fragen, die jedenfalls für das erste Gespräch nicht zu empfehlen sind. Auf jeden Fall sollten Sie damit nicht beginnen.

  • Wieviel Urlaub habe ich?
  • Wo ist die Kantine?
  • Ab wann kann ich Feierabend machen?

Bei welchen Fragen, die Sie stellen wollen, fühlen Sie sich unsicher? Schreiben Sie mir, ich nehme diese und meine Antwort gerne in die nächsten Beiträge mit auf.

Noch Fragen zum Vorstellungsgespräch oder der damit verbundenen Aufgabe? Bitte melden Sie sich bei mir. Weitere Fragen beantworte ich gerne auf Zuschrift und nehme diese gegebenenfalls auch anonymisiert hier auf. Ihre Fragen können Sie mir per Email an christof.wirtz@abcgroup.de zu senden. Alle Daten werden vertraulich behandelt. Bis nächste Woche, wenn es um unzulässige Fragen geht.

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#Fragen #Bewerbung #Jobwechsel

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Bewerber A!B!C Frage 3 „In meiner Region betreibt man leider liebend gerne Dumpinglöhne. Von daher ziehe ich in Erwägung XY eine Stelle zu finden.“

Eine junge Frau aus einer strukturell ärmeren Region hat sich an mich mit der Frage nach der Vorgehensweise in einer bestimmten Region gewendet.

Es gibt ein Ost-West und Nord-Süd Gefälle in den Gehältern. Abhängig von der Branche kann das mehr als 50% ausmachen. Es gibt einige Informationsquellen wie z.B. die Wirtschafts-Woche (wiwo.de) aber auch focus, Spiegel und das statistische Bundesamt sowie die Branchenverbände haben Informationsmaterial dazu auf Ihre online- und Print Medien.

Inwieweit man von Dumpinglöhnen sprechen kann, bleibt dahin gestellt. Es ist letztendlich immer ein Angebot und Nachfragethema. Gibt es viele Bewerber und wenige offene Stellen, sinkt das Lohnniveau, ist es umgekehrt steigt es. Nicht zu vernachlässigen sind die ebenso höheren Lebenshaltungskosten. Während Lebensmittel nahezu identische Preisindexe mit einer geringeren Schwankungsbreite haben, ist der Unterschied der Kosten bei den Mieten deutlich stärker ausgeprägt.

Unter dem Strich muss mehr Bruttolohn nicht immer mehr Geld in der Kasse am Ende des Monats heißen. Informieren Sie sich vorab gründlich über diese Punkte.

Ebenso nehmen einige Kandidaten Stellen an, die deutlich weiter entfernt vom jetzige Wohnort sind, wie die alte, um vermeintlich mehr zu verdienen. Denken Sie bitte an die Kosten und die Zeit, die Sie fortan mehr benötigen werden, um zum neuen Arbeitgeber zu kommen.

Schnell wird da das neue höhere Gehalt durch höhere Kosten aufgefressen, auch ein Firmenwagen, der Sie vermeintlich kostenfrei zur Arbeit bringt muss höher versteuert werden.

Auch ist es so, dass es in manchen Regionen schwerer fällt Kontakt zu den Menschen aus dem neuen Wohnumfeld zu finden.

Ich habe es selber erlebt, möchte hier aber keinen Stab über irgendeine Region brechen, letztendlich liegt es auch an einem selber, ob man in der Fremde zurecht kommt oder nicht.

Wie finde ich Kontakte zu Unternehmen aus anderen Regionen?

Am besten suchen Sie Kontakt über XING zu Unternehmen aus der Zielbranche / -Region und schauen in den einschlägigen Vertriebsforen auf XING nach geeigneten Kontakten. Eine weitere gute Möglichkeit sind Messen, wo Sie direkt Kontakt zum Vertriebsleiter und der Geschäftsführung finden können.

Haben Sie weitere Fragen zu Bewerbung und Kariere? Auf https://business.facebook.com/abcroesrath finden Sie Tipps und Tricks zum Thema Bewerbung und Karriere und weitere Antworten zu Fragen aus diesem Themenbereich.

 

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Bewerber A!B!C Frage 5: Soll ich meinen Gehaltswunsch angeben, wenn danach gefragt wird

Eine Bewerberin, Mitte 30 fragt: „Wird man nicht automatisch aussortiert wenn in der Stellenbeschreibung nach Gehaltsvorstellungen explizit nachgefragt wird und man dies im Schreiben nicht erwähnt?“

Es verursacht bei mir immer ein Schmunzeln, wenn in der Stelle angefragte Angaben nicht mit geliefert werden. „Sie/Er kann evtl. nicht lesen.“, schießt es mir durch den Kopf.

Aussortiert werden Sie je nachdem, wie viele Bewerbungen vorliegen eventuell schon an dieser Stelle.

Im eigenen Interesse rate ich dazu, die Gehaltsangaben zu machen, wenn danach gefragt wird.

So wie ich, der auf https://business.facebook.com/abcroesrath Tipps und Tricks zum Thema Bewerbung und Karriere gibt und Fragen zu den Themen beantwortet.

 

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Bewerber A!B!C 15.Unzulässige Fragen

Frage nach dem aktuellen Gehalt ist nicht unzulässig. Spätestens in der Probezeit wird man Ihr letztes Gehalt auf Ihrer Lohnsteuerkarte sehen können.

Unzulässige Fragen im Bewerbungsgespräch können sein:

  • Gehören Sie einer Partei oder Gewerkschaft an?
  • Wie sieht Ihre Familienplanung aus?
  • Welcher Religion oder Konfession gehören Sie an? (steht auch auf der Lohnsteuerkarte)
  • Fragen zu Ihrem Privatleben oder zur sexuellen Neigung.

Weitere Fragen, die jedoch wahrheitsgemäß beantwortet werden müssen, wenn sie für die Stelle relevant sind, sind z.B.:

  • Leben Sie in geordneten Vermögensverhältnissen? (z.B. Bankangestellte, Kassierer)
  • Haben Sie Vorstrafen? (z.B. bei Juristen oder angehenden (Polizei)Beamten)

Welche Absicht kann hinter diesen Fragen stecken? Unwissenheit des Fragenden oder gar Provokation? Sie können es nicht wissen, allenfalls vermuten, was Ihr Gegenüber mit diesen Fragen beabsichtigt. Wichtig an dieser Stelle ist, dass Sie Ruhe bewahren und klar zum Ausdruck bringen, dass Sie diese Fragen nicht beantworten möchten, da Sie sicher sind, dass solche Fragen nicht in ein Bewerbungsgespräch gehören und nicht als Auswahlkriterium dienen dürfen. Es ist eine heikle Situation, die auch zum Abbruch des Bewerbungsprozesses führen kann, ohne dass Sie das merken. Sollte dem so sein, seien Sie gewiss, dass Sie dort auch im Beruf nicht glücklich geworden wären.

Noch Fragen zum Vorstellungsgespräch oder der damit verbundenen Aufgabe? Bitte melden Sie sich bei mir. Weitere Fragen beantworte ich gerne auf Zuschrift und nehme diese gegebenenfalls auch anonymisiert hier auf. Ihre Fragen können Sie mir per Email an christof.wirtz@abcgroup.de zu senden. Alle Daten werden vertraulich behandelt. Bis nächste Woche, wenn es um die weiteren Gespräche und ihre Besonderheiten geht.

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