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Auf den Punkt gebracht – Erlebnisse im Bewerbungsgespräch

In meinen gut 10 Jahren als Personalberater und auch aus Bewerbungsgesprächen davor, fällt mir immer wieder auf, wie unpräzise zum Teil einfache Fragen beantwortet bzw. letztendlich nicht beantwortet werden.

Meist stellt der zukünftige Arbeitgeber eine Frage wie z.B.: „Wie viele Mitarbeiter haben Sie bei XY geführt?“. Jeder, der jetzt denkt, „Ok, einfache Frage, jetzt kommt irgendeine Zahl“ sieht sich alsbald enttäuscht, da der Bewerber anfängt, davon zu berichten, was damals bei XY so alles vorgefallen ist. Gelegentlich kommt es dabei zu Entschuldigungsversuchen, die das Gegenüber vollends zur Verwirrung bringen. Zum Schluss wird die Ausgangsfrage vergessen und die Antwort bleibt aus.

Das Resultat ist, dass der Bewerber die Stelle nicht bekommen wird. „Sechs! –Setzen!“

Ich habe mich oft gefragt, woran es liegt. Ist die Anspannung so groß, dass anstelle der Antwort auf eine simple Frage der Kandidat versucht, einen Fehler zu rechtfertigen. Oder ist es schlichtweg die Ignorierung des Fragestellers bzw. das Nicht Verstehen seiner Frage?

Viele Stellenangebote beinhalten die Frage nach dem Gehaltswunsch,. Auch diese Frage wird oft vom Kandidaten nicht beantwortet.

Warum gehen viele Bewerber so unaufmerksam mit dem Fragesteller um?

Es ist aus meiner Sicht eine Zentrierung auf die eigene Situation, in der der Gefragte steckt. Vollkommen mit sich selber und der anstrengenden Situation beschäftigt, hat der Kandidat nur eins im Kopf: „Schnell wieder raus hier.“.

Ja, Bewerbungsgespräche sind anstrengend und sie erfordern ein hohes Maß an Konzentration. Der Bewerber muss zuhören, dabei gedanklich Antworten formulieren und vorausahnen, wohin der Fragesteller das Gespräch leiten möchte. Wer fragt, der führt, heißt es nicht umsonst.

Was können Sie konkret mitnehmen?

  1. Bereiten Sie sich vor. Formulieren Sie anhand Ihres Lebenslaufs Fragen, die Ihnen gestellt werden können und geben Sie sich darauf eine Antwort. (siehe auch Bewerber A!B!C – 11. Das Vorstellungsgespräch.)
  2. Bereiten Sie sich vor. Formulieren Sie eigene Fragen, die Sie im Gespräch stellen werden. (siehe auch Bewerber – A!B!C 16. Eigene Fragen des Bewerbers.)
  3. Bereiten Sie sich vor. Nehmen Sie das Gespräch ernst. Nutzen Sie diese Chance, die Sie nur einmal haben, Ihr Gegenüber und das Unternehmen kennen zu lernen.
  4. Antworten Sie präzise auf die Fragen, die Ihnen gestellt werden.
  5. Locker bleiben, freundlich sein und Interesse zeigen.

Mit den besten Wünschen für eine besinnliche Vorweihnachtszeit, ein frohes Fest und einen „Guten Rutsch ins neue Jahr!“ verbschiedet sich das Bewerber A!B!C Team in die Winterpause. Im nächsten Jahr geht es weiter auf www.bewerber-abc.de, Ihren Fragen und unseren Antworten.

Frohe Weihnachten!

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Die Weihnachtsfeier – Vorsicht Karrierefalle!

Jedes Jahr kommt in vielen Unternehmen die einerseits geliebte und auch von vielen gehasste Weihnachtsfeier. In manchen Unternehmen hat man sich auf einen Neujahrsempfang, gelegentlich verbunden mit einem Kick-Off vertagt.

Im Grunde genommen gelten für jede Art betrieblicher Feierlichkeiten die gleichen Vorsichtsmaßnahmen.

Das Ziel solcher Veranstaltungen ist die Förderung der Gemeinschaft, die Belohnung guter Leistungen und die Würdigung altgedienter Mitarbeiter. Es muss also eine positive Atmosphäre her und soll ein besonderes Erlebnis für alle Teilnehmenden sein.

Und da fängt der Schlamassel schon an. Dem einen ist der Anzug recht, der andere kommt lieber leger. Der eine mag klassische Musik, der andere eher Hardrock auf der Tanzfläche. Wie oft darf ich zum Buffet gehen? Wen muss ich begrüßen, bei wem (für die Einladung) bedanken?

Findet die Feier jetzt um 19:30 Uhr oder ab 20:00 Uhr statt, wie lange muss ich bleiben? Welche Spielregeln gelten untereinander sowie in der Hierarchie nach oben und unten?

Die Feiern finden in Restaurants, Event-Locations, manchmal auch auf dem Weihnachtsmarkt oder in der eigenen Firma statt. In einigen großen Firmen gibt es nicht nur eine zentrale, sondern auch viele kleine Bereichs- oder Abteilungsfeiern. „Muss ich die alle besuchen?“ fragt sich manche Führungskraft.

Weitere Stolperfallen in Form von Alkohol, Duzen/Siezen, Flirten bis hin zu Handgreiflichkeiten sind nicht ausgeschlossen.

Verhalte ich mich zu steif und unnahbar, werde ich in die „graue Maus“-Ecke gestellt. Bin ich zu forsch unterwegs, habe ich schnell bei vielen einen „Ruf“ weg.

Wer unter dem Begriff „knigge weihnachtsfeier“ googelt, findet zahlreiche Tipps, um sicher durch die Klippen jeder Betriebsfeier zu kommen.

Aus meinen Erfahrungen möchte ich die wichtigsten zusammenstellen.

  1. Trinken Sie nie mehr Alkohol als Ihre Vorgesetzten und als Sie sicher vertragen können.
  2. Duzen Sie nur die Kollegen und Vorgesetzten, die Sie auch im Alltag duzen.
  3. Die Kleidung lässt sich bei den Kollegen erfragen, lieber dezent als zu schrill.
  4. Niemals (Nie!) auf der Weihnachtsfeier im angetrunkenen Zustand über berufliche Konflikte, Gehaltserhöhung oder Beförderung sprechen.
  5. Vermeiden Sie zu große körperliche Nähe zu den anderen Mitarbeitern des Unternehmens.
  6. Gehen Sie auf jeden Fall hin, ein Nicht-Erscheinen ist genauso ein Karrierekiller wie der „bleibende Eindruck“, wenn Sie über die Stränge schlagen.

Einen oft genannten Tipp „Bleiben Sie in wohlbekannten Kreisen“ kann ich nicht weiter empfehlen. Jede Betriebsfeier ist auch eine sehr gute Plattform, neue Kollegen und evtl. neue Vorgesetzte kennen zu lernen und sich durch eine angenehme Konversation auf sich aufmerksam zu machen. Gute Umgangsformen beweisen und stilsicher die Klippen der Feier meistern kann hingegen auch schon mal befördernd wirken. Und dabei immer locker bleiben und nicht als Karriereschmied in Erscheinung treten.

In dem Sinne wünsche ich Ihnen allen fröhliche Feierlichkeiten!

www.bewerber-abc.de

 

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Soll ich zu meinem alten Arbeitgeber zurückkehren? – Leserfrage 8

Eine Bewerberin, Anfang 30 fragt: „Ich habe jetzt nach 8 Monaten ein Angebot von meinem alten Arbeitgeber erhalten. Soll ich dorthin zurückkehren?“

Pauschal, ohne den Bezug zum konkreten Lebenslauf und der jeweiligen Situation ist diese Frage nicht zu beantworten.

Es gibt jedoch Fragen, die Sie sich stellen können, um der jeweiligen Situation auf den Grund zu gehen.

Damals haben Sie den alten Arbeitgeber verlassen. Das hatte Gründe. Sind die jetzt nicht mehr da? Lag es an der Arbeitssituation, an Überlastung, an Kollegen, am Vorgesetzten oder an Ihnen selber?

Wurden Sie aufgrund der wirtschaftlichen Situation, neuen Führungskräften oder drohenden Umsatzeinbrüchen entlassen?

War es Zuwenig Gehalt, zu viel Arbeitszeit oder mangelnde Perspektive auf Weiterentwicklung?

Was ist jetzt, warum will ihr Arbeitgeber, dass Sie an Ihre alte Wirkungsstätte zurückkehren? Haben sich die Bedingungen wirklich geändert? Was wird in 3 bzw. 5 Jahren sein, brechen die alten Krusten dann wieder auf?

Und vor allem, stellen Sie sich vor, dass Sie in 8 Jahren bei einem erneuten Bewerbungsgespräch die heutige Situation und Ihren Wechsel zurück zum alten Arbeitgeber erklären sollen.

Die Verlockung, wieder in gewohnte Bequemlichkeiten zurück zu kehren ist sicherlich groß. Nicht selten habe ich auch Bewerber in der Bewerbungsphase gesehen, die einen neuen Anstellungsvertrag unterzeichnet haben und mit einem ‚Besserungsangebot‘ des „Noch-Arbeitgebers“ vor dem Wechsel zum Umdenken gebracht wurden.

Nur wenn sich wirklich etwas ändert, verbindliche Zusagen, am besten in Schriftform, gemacht werden sollte eine Rückkehr ernsthaft in Erwägung gezogen werden. Am besten besprechen Sie solche Situationen im konkreten Fall mit Ihren Unterlagen und der Schilderung Ihrer Situation mit einem auf den Personalbereich spezialisierten Berater.

Ich freue mich auf Ihr Feedback und die Fragen der anderen Leser auf www.bewerber-abc.de

mit Tipps und Tricks zum Thema Bewerbung und Karriere sowie Ihren Fragen und meinen Antworten.

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Kann man in einem Vorstellungsgespräch erkennen, ob der Gegenüber lügt? Vielleicht haben Sie Tipps, wie ich dies erkennen kann? – Leserfrage 7

Eine Bewerberin, Mitte 40 fragt: „Kann man in einem Vorstellungsgespräch erkennen ob der Gegenüber lügt? Vielleicht haben Sie Tipps wie ich dies erkennen kann?“

„Es wird selten so viel gelogen wie vor dem Krieg, nach der Jagd und im Bewerbungsgespräch!“

Na ja, das Sprichwort stimmt für das Bewerbungsgespräch nicht ganz, jedoch habe ich von der Tendenz schon viel in diese Richtung erlebt und zwar von beiden Seiten.

Dabei ist es meist nicht das bewusste Lügen, sondern eher die Wunschvorstellung, wer man ist bzw. welche Stelle und welches Unternehmen man anbietet, die nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmt. Wenn also jemand im Gespräch aus tiefster Überzeugung etwas sagt, was er für richtig hält, werden Sie wenig Chancen haben, ihn zu entlarven. Es sei denn mit Fakten, die Sie unterlegen können.

Lügt jemand absichtlich, so gibt es durchaus Merkmale und Anzeichen, dieses zu erkennen. Eine Lüge benötigt in der Formulierung und der Aussprache – der Lügende weiß ja, dass er lügt – mehr Energie als eine wahre Antwort. Dieses ‚Mehr an Energie‘ muss der Körper produzieren. Die Folge sind höherer Puls, höherer Blutdruck, Schwitzen, schnellerer Atem, zu enger Hemdkragen, eine kribbelnde Nase, Unruhe, Juckgefühle, schnellere bzw. höhere Stimmlage, rote Flecken im Gesicht und den Armen. Bei jedem äußert sich das ein wenig anders. Der gute Schauspieler vermag es zu verdecken, insbesondere, wenn er nicht über sich selber sondern etwas anderes lügt.

Woran erkenne ich es konkret im Gespräch? Viele fassen sich an die Nase (weil die kribbelt), fassen sich an den Hemdkragen oder den Nacken (der Hals bzw. die Halsschlagader schwillt an), bekommen feuchte Flecken unter den Achseln (Schweißausbruch) oder wibbeln auf einmal auf dem Stuhl bzw. bewegen sich mehr als früher.

Das alles sind Indizien und keine Beweise für eine Lüge. „Sie lügen mich an!“ wäre die falsche Reaktion. Merken Sie sich, was Ihr Gegenüber gesagt hat und fragen Sie nach, vertiefen Sie die Frage oder stellen Sie die Frage 1-2 Minuten zurück und fragen erneut nach, z.B. „Um nochmal auf den Punkt von eben zu sprechen zu kommen…“

Alles das geht nur im persönlichen Gespräch. Am Telefon ist das nahezu nicht erkennbar.

Wie waren Ihre Erlebnisse? Welche Fragen haben Sie?

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30. Gesprächsleitfaden für die Bewerbung

Haben Sie schon einmal im Internet nach dem Stichwort „Gesprächsleitfaden“ gegoogelt? Als Bewerbungsempfänger bestimmt.

Doch auch (und gerade) als Bewerber ist es sehr sinnvoll, nach diesem Begriff im Internet zu suchen. Sie erhalten so einen Einblick in die Fragen, die man Ihnen im Bewerbungsgespräch stellen könnte und können sich so gut darauf vorbereiten.

Zum anderen erfahren Sie auch ein bisschen über die Struktur und den Ablauf der Gespräche.

Es gibt natürlich viele Unternehmen, die nicht nach einembestimmten Leitfaden vorgehen. Überwiegend finden die standardisierten Gespräche bei Auszubildenden oder Facharbeitern statt. Je höher die Position ist und je kleiner das Unternehmen, desto eher treffen Sie auf Gesprächsteilnehmer, die das offene Gespräch statt dem strukturierten Interview bevorzugen.

Dennoch sind die Fragen auch hier interessant, da der erfahrene Bewerbungsgesprächführer meist die Fragen in seinen Ablauf einstreut.

Sind Fragen dabei, die Sie nicht so einfach beantworten können? Dann können Sie nach den Fragen weiter recherchieren oder sich dazu Gedanken machen. Besser mit Ruhe im Vorfeld, statt im Stress im Bewerbungsgespräch.

Und zuletzt dürfen Sie auch auf den Gedanken kommen sich einen Gesprächsleitfaden zu entwickeln und einzuüben. Punkte die Sie ansprechen wollen, Fragen Die Sie vom Unternehmen geklärt haben wollen.

Noch Fragen zum Gesprächsleitfaden? Bitte melden Sie sich bei mir. Weitere Fragen beantworte ich gerne auf Zuschrift und nehme diese gegebenenfalls auch anonymisiert hier auf. Ihre Fragen können Sie mir per Email an christof.wirtz@abc.jetzt zu senden. Alle Daten werden vertraulich behandelt.

Gut Neun Monate Bewerber A!B!C und 30 Artikel sowie weitere Artikel in anderen Blogs und die Antworten auf Ihre Fragen liegen hinter mir. Die vielen Zuschriften, Unterstützungen und Anregungen haben mich ebenso sehr gefreut, wie Ihre Fragen und Kommentare. Auch die Teilnahme an Recruiting- und Karriereberatungen auf der HMI in Hannover, beim VDI in Köln und vielen anderen, waren sehr inspirierend. Ihre Fragen beantworte ich gerne im persönlichen Gespräch oder im Austausch per Email weiter. Wenn ich dabei feststelle, dass Bedarf an weiteren Artikeln ist, werde ich die Themen hier veröffentlichen. Momentan beraten das A!B!C Team und ich, ob eine Herausgabe aller Artikel als E-Book sinnvoll ist und welches Format wir dazu wählen.

Vielen Dank und viel Erfolg für Ihre Bewerbung!

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In eigener Sache

Vielen Dank für die zahlreichen persönlichen Feedbacks in den letzten Wochen. Es lesen deutlich mehr Leserinnen und Leser den Bewerber A!B!C Blog als angenommen.

Es freut mich, dass die Themen gut ankommen.

Bitte reichen Sie weiterhin Ihre Anregungen und Fragen ein!

Beste Grüße
Christof Wirtz
Bewerber A!B!C www.bewerber-abc.de

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29. Arbeitszeugnis

„Ein Arbeitszeugnis ist eine vom Arbeitgeber erstellte Urkunde über ein Dienstverhältnis.“ – Quelle Wikipedia.

Nur in Deutschland und der Schweiz gibt es den gesetzlichen Anspruch auf das Arbeitszeugnis, in vielen anderen Teilen der Welt kennt man es nicht bzw. es gibt nur die Referenzschreiben („To whom it may concern…“)

Neben dem Arbeitszeugnis, das Ihnen zum Ende der Beschäftigung auf Verlangen erstellt wird, gibt es noch das Zwischenzeugnis. Letzteres wird bei Vorgesetzten- oder Abteilungswechsel erstellt, gelegentlich auch bei längerfristigen Aufhebungsverträgen.

Das Zeugnis ist inhaltlich zweigeteilt. Der erste Teil beschreibt die Dauer, Art und die Tätigkeiten Ihrer Beschäftigung, der zweite Teil Ihre Leistung.

Während es im ersten Teil meist sachlich zugeht, ranken sich um den zweiten Teil wilde Gerüchte. Die ‚Zeugnissprache‘, ‚Zeugniscode‘, die Spekulation auf besondere Interpunktion bis hin zur Platzierung der Unterschrift, um nur ein paar Punkte zu nennen.

Aus meiner Sicht des Zeugnislesers, kann ich selten sagen, ob der Schreiber des Zeugnisses wusste was er tat (Absicht) oder unabsichtlich eine Formulierung verwendet hat, die dem Bewerber nachteilig ausgelegt werden kann.

Ich möchte an der Stelle auch nicht die zahlreichen ‚Arbeitszeugnis‘-Ratgeber ersetzen, was schon anhand des Raums von 1-2 Seiten nicht machbar ist.

Lassen Sie Ihr Arbeitszeugnis von einem Experten (z.B. Fachanwalt für Arbeitsrecht oder Personalberater) durchlesen, der wird Ihnen Hinweise geben, wo mögliche Stolperfallen liegen und was zu ändern ist. Ob Sie den rechtlichen Anspruch darauf haben, ist zu klären. Besser ist es jedoch, wenn Sie sich mit Ihrem alten Arbeitgeber darauf einigen können, den Entwurf zu lesen und mögliche Änderungen ohne den Gerichtsweg einarbeiten lassen können.

Schreiben Sie Ihr Zeugnis nie selber. Vor allem, schreiben Sie es nie beim alten Zeugnis ab. Ähnlich formulierte Zeugnisse fallen sofort auf und fallen in der Bewertung durch.

Die Arbeitgeber, die das evtl. lesen, bitte ich nicht zu häufig vom Zeugnisgenerator Gebrauch zu machen, auch wird dem aufmerksamen Leser auffallen.

Achten Sie darauf, dass das Datum auf dem Zeugnis mit Ihrem letzten Beschäftigungstag endet. Werde ist 1 Monat vorher, noch 2 Monate nachher ein gutes Anzeichen. Im ersten Fall wird klar, man hat Sie freigestellt und im 2. Fall haben Sie sich mit dem Arbeitgeber um irgendetwas gestritten.

Noch Fragen zum Arbeitszeugnis? Bitte melden Sie sich bei mir. Weitere Fragen beantworte ich gerne auf Zuschrift und nehme diese gegebenenfalls auch anonymisiert hier auf. Ihre Fragen können Sie mir per Email an christof.wirtz@abc.jetzt zu senden. Alle Daten werden vertraulich behandelt.

Bis nächste Woche, wenn es um den Gesprächsleitfaden für die Bewertung geht.

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28. Ist man eigentlich noch Herr seiner Sprache?

Immer wieder stelle ich in Bewerbungsgesprächen fest, dass Kandidaten das Wort ‚man‘ nutzen, wenn es ‚eigentlich‘ um sie selber geht.

Schwups – da ist es auch mir passiert. ‚Eigentlich‘ ein Füllwort, wie es im Buche steht. Haben Sie sich auch schon mal dabei ertappt, wie Sie das Wort ‚eigentlich‘ gebrauchen? Was sagt es eigentlich ( J ) aus?

Es schmälert vor allem aus meiner Sicht das nachfolgen Wort an Bedeutung.

Ich bin ein guter Mitarbeiter. – Ich bin eigentlich ein guter Mitarbeiter.

Was denken Sie, wenn Sie die beiden Sätze (laut) lesen?. Richtig. Im zweiten Satz wird die Aussage ein guter Mitarbeiter zu sein eingeschränkt. Es lässt den Sprecher unsicher und schwach erscheinen. Oder ist er sich seiner Aussage gar nicht so sicher, wo sind die Einschränkungen?

Auf jeden Fall sind alle Fragen, die im Zusammenhang mit dem ‚eigentlich‘ im Bewerbungsgespräch auftauchen nicht förderlich für das Fortkommen im Bewerbungsprozess.

Doch zurück zum Thema. ‚Man‘ darf ja mal abschwenken.

‚Man‘, wieso ‚Man‘? Wer ist denn gerade abgeschwenkt? Sie werter Leser folgten lediglich meinen Ausführungen. ‚Ich‘ bin abgeschweift.

Genauso ist es im Bewerbungsgespräch. Nicht ‚man‘ gibt Fehler und Schwächen zu, sondern Sie. Sie sind aktuell der Gesprächsteilnehmer und nicht jeder x-beliebige ‚man‘.

Durch den Gebrauch des Wortes ‚man‘ begeben Sie sich in eine Opferrolle. Nicht Sie gestehen etwas ein, Sie entschuldigen Ihr Verhalten dadurch, dass ‚man‘ es ja so macht.

Auch viele weitere Füllwörter wie z.B. ‚vielleicht‘, ‚irgendwie‘, ´quasi`, ‚sowieso‘ und alle ‚äh‘, ‚hmmh‘, ‚also‘ sowie Konjunktive (hätte, würde, könnte) sind in einem guten Gespräch zu vermeiden.

Sie können das üben. Achten Sie auf das was Sie sagen und wie Sie es sagen. Schalten Sie Ihre Ohren ein, wenn Sie sprechen. Idealerweise so, dass Sie sich hören, bevor Sie sprechen und Sie so Korrekturen vornehmen können. Machen Sie sich Notizen während Sie sprechen üben und achten Sie darauf, wie oft Sie welche Füllwörter nutzen. Schreiben Sie sich jedes Mal, wenn Sie sich beim ‚schwafeln‘ ertappen auf, welches Wort Sie genutzt haben und wie Sie den Satz anders formulieren können. Das ist, zugegeben, am Anfang etwas holprig, geht Ihnen aber zunehmend in Fleich nund Blut über, bis Sie von selbst darauf achten.

Noch Fragen zu Füllwörtern oder Stolperfallen im Bewerbungsgespräch? Bitte melden Sie sich bei mir. Weitere Fragen beantworte ich gerne auf Zuschrift und nehme diese gegebenenfalls auch anonymisiert hier auf. Ihre Fragen können Sie mir per Email an christof.wirtz@abc.jetzt zu senden. Alle Daten werden vertraulich behandelt. Bis nächste Woche, wenn es um die Kündigung geht. Es gab einige Zuschriften, die darum gebeten haben das Thema Kündigung intensiver darzustellen.

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CV – (das) Curriculum vitae – Lebenslauf auf Englisch (Gastbeitrag)

Der Lebenslauf: Tot oder lebendig? – Passt!

Gastbeitrag von Harald Schneider (Inhaber Vorstellungsgespräch-Simulation auf Englisch – OK-Englisch-Training, Wiesbaden), https://www.xing.com/profile/Harald_Schneider
(Bild: Harald Schneider)

So wie Sie wahrgenommen werden möchten, so schreiben Sie Ihr CV auf Englisch. Dazu aber gleich mehr.

Informationen, wie man das CV, Curriculum Vitae, den Lebenslauf, auf Englisch schreibt, welche Inhalte anders sind als in der deutschen Variante und auf was man dabei achten sollte, lässt sich tausendfach im Internet nachlesen.

Meist geht es dort um Form und Inhalt. Da heißt es dann: Schreibe das CV auf Deutsch so – aber auf Englisch so. Entscheidend ist doch sicherlich nicht,  in welcher Sprache er geschrieben wird, um Form und Inhalt zu bestimmen, sondern wer Ihr CV liest.

Natürlich schreiben Sie einem koreanischen Management zwar ein CV auf Englisch, sollten aber bedenken, dass es Asiaten sind und keine Europäer oder US-Amerikaner. Andere Mentalität erfordert eine völlig andere Sichtweise und die sollte an den Empfänger angepasst sein, will der Bewerber seine Chance nicht im Vorfeld verspielen.

Schreiben Sie dagegen einem koreanischen Unternehmen mit deutschem Management in Deutschland, in dem die Unternehmenssprache trotzdem Englisch ist (weil die Eigentümer Koreaner sind) kann er stilistisch den Standardanforderungen an ein „CV auf Englisch“ entsprechen. Die Konstellation, dass Unternehmen in Deutschland auf Englisch kommunizieren müssen, obwohl alle Mitarbeiter auch Deutsch sprechen, ist mittlerweile sehr verbreitet).

Wichtig und erfolgversprechend ist also stets den Empfänger zu betrachten und die eigene Bewerbungsstrategie, inklusive des späteren Vorstellungsgespräches daran anzupassen. Individuell, persönlich, typentsprechend. So wie Sie eine Liebeserklärung auch an den Typ Ihres Partners anpassen, sollte die Bewerbung auf Englisch, inklusive CV, zum Empfänger passen, ihn intuitiv ansprechen.

Das Bekannte ziehen wir dem Unbekannten vor. Das Gewohnte dem Ungewohnten. So geht es nicht nur Ihnen, sondern jedem Mensch auf der Erde, also auch dem Empfänger Ihrer Bewerbung und Ihres CV auf Englisch.

Personalentscheider auf der ganzen Welt erkennen mit einem Blick lieblos zusammengeklickte Standards auf CV und Bewerbungsschreiben. „Arbeitet die/der auch genau so?“, fragen sich Personalleiter dann zwangsläufig und sortieren vor, bevor sie die Bewerbung überhaupt komplett gelesen haben. Unsuitable – unpassend. Papiermüll.

Erfolgreiche Bewerber/innen möchten mit dem CV nicht nur einer Form genügen, sondern gut, sympathisch und überzeugend rüberkommen. Ein CV und ein Bewerbungsschreiben sind kein lästiges Mittel zum Zweck, sondern repräsentieren den Bewerber. Das sollten Bewerber/innen nie vergessen. Bei jedem EINZELNEN Bewerbungsschreiben.

Menschen in anderen Ländern haben eine andere Mentalität, andere Werte. Sie denken, fühlen und arbeiten anders. Ihr Lebensumfeld ist anders, egal ob das Management zum Beispiel eines US-Unternehmens hier sitzt oder in den USA. Egal, wo Sie sich bewerben oder vorstellen, erreichen Sie damit (noch) Menschen.

Das Wichtigste ist also, sich in den Typ Mensch hinein zu versetzen. Versetzen Sie sich in das Land, in die Menschen, in den Personalleiter. Hineinversetzen bedeutet in diesem Fall, die Welt aus einer völlig anderen Sicht zu sehen. Aus der Personalleiter-Sicht. Klingt erst mal schwierig und aufwändig, ist es aber nicht, erst recht nicht im Internetzeitalter.

YouTube macht es möglich. Sehen Sie sich Videos mit Tipps an, wie Vorstellungsgespräche in anderen Nationen ablaufen. Finden Sie unter youtube.de nichts versuchen sie es bei youtube.it wenn es sich um ein italienisches Unternehmen in Deutschland handelt, bei dem Sie sich bewerben möchten. Hängen Sie einfach das entsprechende Länderkürzel an. Es macht nichts, wenn Sie die Sprache nicht verstehen, Handlungen, Gesten, Mimik ist oft aufschlussreich genug. Recherchieren Sie passende Beiträge dazu.

Verstehen und lernen Sie etwas über die Mentalität des Unternehmens. Dies hilft Ihnen nicht nur Ihre Bewerbungsstrategie, die Form und die Inhalte zu optimieren, sondern sichert Ihrem CV den Vorsprung vor anderen, die sofort aussortiert werden.

Dies gilt auch für deutsche Unternehmen. Jedes hat eine andere Unternehmenskultur und       -philosophie, die von unserer eigenen Denkweise und der des vorherigen Arbeitgebers stark abweichen kann. Auch hier ist eine detaillierte Vorbereitung einer der Schlüssel zum Wunschjob.

Andere Verhaltensmuster zu erkennen, daraus zu lernen und eigenes Verhalten daran anzupassen, ist leichter als viele Bewerber/innen denken. Einfach anfangen und üben. Raus aus der Komfortzone, rein in clevere Vorbereitung, die den entscheidenden Vorsprung bringt.

Zeigen Sie soziale Kompetenz vor Qualifikation. Gerade in anderen Ländern noch wichtiger als hier, wo ein manchmal rüder Umgangston nicht soooo außergewöhnlich ist.

Auch wenn Sie als Bewerber/in eine Strategie haben, wenn Sie wissen, wohin die berufliche Reise geht, was genau Sie wollen, ist es sinnvoll, die Bewerbung von anderen Menschen gegenlesen zu lassen.

Auch wenn die meisten Menschen natürlich nicht wissen, wie Ihr CV auf Englisch günstigstenfalls auszusehen hat, lassen Sie sich nicht verunsichern. Es ist nur der Eindruck eines anderen Menschen, der Sie interessiert, ähnlich eines Brainstormings. Konstruktive Kritik, die Sie sich anhören und danach entsprechend ihrer Plausibilität umsetzen oder auch nicht.

Gleichgültig aber ob Experte, Laie oder Großmutter (die natürlich auch Expertin sein könnte). Jeder Mensch hat eine andere Wahrnehmung und sieht das (Berufs-)Leben, Situationen, Menschen und Nationalitäten anders.

Auch wer also nicht in Ihrer Bewerbungssituation steckt, kann Ihnen Denkanstöße geben, auf die Sie allein, zuhause, im stillen Kämmerlein nicht gekommen wären. Gerade, weil anderen Menschen der Tunnelblick Ihrer Professionalität fehlt, sind deren Ansichten manchmal sehr wertvoll.

Diese Meinungen, auch wenn sie zufällig wirken, können einzelne Ihrer Darstellungen und Sichtweisen positiv verändern oder erweitern.

Für den CV spielt dies insofern eine Rolle, weil Sie sich, je nachdem wo Sie sich bewerben, in eine andere Mentalität hineinversetzen müssen. In die Mentalität eines Süd- oder Osteuropäers, eines Asiaten, eines Amerikaners oder irgendeiner anderen.

Top-Tipp, sehr bekannt aber meist nicht umgesetzt: 

  1. Versetze dich in die Situation der Person, die deinen Brief öffnet und vorsortiert.
  2. Versetze dich in die Situation der Person, die deine Bewerbung lesen wird.
  3. Versetze dich in die Situation des Abteilungsleiters, der später mit dir produktiv arbeiten und auskommen soll.
  4. Versetze dich in alle diese Personen, wenn sie eine andere Nationalität haben und bedenke diese bei jedem Gedanken, jedem Satz, jeder Geste und jeder Handlung.
  5. Sei nicht enttäuscht, nicht demotiviert, wenn du dabei Fehler machst, weil du kein     Weltbürger bist und nicht jede Kleinigkeit kennst, die irgendwo auf der Welt anders    gemacht wird.

 

Der Weg ist das Ziel. Wenn du dich gut vorbereitest und engagierst, wirst du damit mehr erreichen als andere halbherzige Bewerber/innen und wirst den entscheidenden Vorsprung vor anderen Bewerbern haben.

 

 

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28.Kündigung

Sie wurden gekündigt, Sie wollen kündigen? Dazu wird in einem Gastbeitrag ein mir gut bekannter Rechtsanwalt in den nächsten Wochen die rechtlichen Aspekte beleuchten.

Zunächst möchte ich auf den Fall eingehen, dass Ihnen gekündigt wurde. Grundsätzlich ist es aus der Karrieresicht zu vermeiden, dass Ihnen gekündigt wird. Der Königsweg ist und bleibt, dass Sie einen neuen Arbeitgeber gefunden haben und selbst kündigen, bevor es dazu kommt.

Auch die Auffassung einiger Bewerber, dass ein Aufhebungsvertrag im gegenseitigen Einvernehmen besser wäre als eine eigene Kündigung beim Arbeitgeber stimmt in keinem Fall.

Eine Kündigung kann aus verschiedenen Gründen erfolgen.

  • Verhaltensbedingt (Es gab Vorfälle, Abmahnungen sind erste Anzeichen)
  • Aus betrieblichen Gründen (Umstrukturierung, Auftragseinbruch, Führungswechsel)
  • Insolvenz, Firmenauflösung
  • Leistungsbezogene Kündigung (schlechte Verkaufszahlen)

Die wahren Gründe werden selten im späteren Arbeitszeugnis beschrieben. Zum einen dürfen dort nur positive Dinge über Sie berichtet werden. Zum anderen möchte sich das Unternehmen gerne schnell und geräuschlos vom unliebsam gewordenen Mitarbeiter trennen und willigt daher in ein ‚sanfteres‘ Zeugnis ein. Einige Kündigungsgründe aus Sicht des Unternehmens sind auch gelegentlich nicht juristisch haltbar und es kommt zu nachgezogenen Aufhebungsverträgen.

Generell gilt, je mehr Fragezeichen der spätere Bewerbungs- und Zeugnisleser hat, desto mehr sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie zum Gespräch eingeladen werden. Gegebenenfalls müssen Sie sich auf unangenehme Fragen in diese Richtung vorbereiten z.B. „Berichten Sie mal, was bei XY AG zur Kündigung geführt hat.“ oder „Gab es bei XX GmbH Probleme mit Ihrem Vorgesetzten?“

Auf jeden Fall sollten Sie bei einer Kündigung schnellstens mit der aktiven Bewerbung beginnen. Ein Hoffen, dass die Kündigung nach einem Rechtsstreit zurück genommen wird bringt Sie nicht weiter, im Gegenteil, Sie vergeuden wertvolle Zeit. Gerade freigestellte Mitarbeiter sollten aktiv die Zeit nutzen, um etwas Neues zu finden. Auch ein Ausharren bis zum letzten Tag in einer Transfergesellschaft zeugt nicht vom Willen, etwas zu verändern. Ich kann verstehen und nachvollziehen, dass der Gekündigte frustriert ist und dies auch in irgendeiner Form den alten Arbeitgeber spüren lassen möchte. Nur hilft das Ihnen in keiner Weise bei der Suche nach neuen Aufgaben. Es belastet Sie und Ihren Bewerbungsprozess und stielt Ihnen wertvolle Zeit. Sehen Sie das Ganze positiv und blicken Sie in eine bessere Zukunft, statt in Frust und Ärger auf die Vergangenheit zurück zu blicken.

Wie steht es mit Ihrer Kündigung für den Fall, dass Sie eine neue Beschäftigung gefunden haben?

Sobald der neue Anstellungsvertrag von beiden Seiten unterzeichnet wurde, können Sie kündigen. Auch wenn formaljuristisch ein Arbeitsvertrag mündlich durch Zusage im Gespräch zustande kommen kann, nützt Ihnen das nichts, wenn Sie es nicht beweisen können. Bitte beachten Sie das!

Ihre Kündigung ist schriftlich beim Arbeitgeber einzureichen. Der Brief enthält Datum, Unterschrift und den Zeitpunkt, zu dem Sie kündigen wollen. Er ist entweder im Unternehmen (bei Vorgesetzten, HR, etc.) abzugeben oder per Post (am besten Einschreiben mit Rückschein) unter Wahrung der Fristen zu versenden. Idealerweise lassen Sie sich die Abgabe bestätigen.

Wenn Sie das Gesicht wahren wollen, übergeben Sie die Kündigung in einem persönlichen Gespräch mit Ihrem Vorgesetzten.

Es gibt durchaus sehr unterschiedliche Reaktionen auf Mitarbeiterkündigungen. Einige werden versuchen, Sie zur Umkehr zu bewegen. Andere sind erbost und zeigen deutliche Zeichen ihrer Abneigung, fühlen sich gar persönlich verletzt. Wieder andere freuen sich im Stillen. Rechnen Sie mit allem. Es kann sein, dass man Sie sofort freistellt oder Sie bis zum letzten Tag arbeiten müssen. Meistens ist das Ende verhandelbar. Auf jeden Fall sollten Sie jetzt nicht die Füße auf den Tisch legen und Ihre restliche Arbeit vernachlässigen oder gar schlecht über Chef und Unternehmen sprechen. Ihr Arbeitszeugnis kommt erst am Ende, und Sie wollen sich ja nicht auf den letzten Metern hier noch negative Punkte einfangen.

Seien Sie professionell und arbeiten in alter Frische, so lange es vertraglich vereinbart worden ist. Nutzen Sie Freistellungszeiträume z.B. zur Vorbereitung auf die neuen Aufgaben und nicht nur für Haus, Garten, Reisen und Freizeit.

Und ganz wichtig, vergessen Sie nicht nach dem Arbeitszeugnis zu fragen und darauf zu bestehen. Sie haben einen Anspruch auf ein Arbeitszeugnis.

Noch Fragen zur Kündigung? Bitte melden Sie sich bei mir. Weitere Fragen beantworte ich gerne auf Zuschrift und nehme diese gegebenenfalls auch anonymisiert hier auf. Ihre Fragen können Sie mir per Email an christof.wirtz@abc.jetzt zu senden. Alle Daten werden vertraulich behandelt. Bis nächste Woche, wenn es um das Arbeitszeugnis geht.

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